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Fissurenversiegelung

Was für Kinder gut ist, kann für Erwachsene nicht schlecht sein!

Wenn man sich die Backenzähne im Spiegel mal etwas genauer anschaut, dann wird man feststellen dass unsere Zähne aus einem filigranen Netzwerk kleinster Rillen und Furchen (Fissuren) besteht. Diese Fissuren zählen zu den Kariesprädilektionsstellen, den Stellen, in denen sich bevorzugt Karies ausbildet. Anders als (wenn die Zahnoberfläche glatt wäre) auf glatten Oberflächen setzen sich in diese Fissuren kariesauslösende Bakterien und Speisereste. Gut versteckt, ist es für die Zahnbürste kaum noch möglich diese rückstandslos zu beseitigen. Durch das verschließen der Rillen mit einem speziellen Kunststoff – die so genannte Fissurenversiegelung (FV) – kann die Kariesanfälligkeit der Kauflächen um bis zu 80 % verringert werden.

Die Versiegelung der Fissuren ist aber nicht bei allen Seitenzähnen von Nöten. Sind die Fissuren flach und ist die Reinigung sehr leicht möglich besteht keine Notwendigkeit.

Ist bereits eine kleine Karies auf der Kaufläche vorhanden, kann eine so genannte „erweiterte Fissurenversiegelung“ gemacht werden. Hierbei wird zunächst der Defekt minimalinvasiv bereinigt und anschließend in die Versiegelung mit einbezogen.

Wie funktioniert das?

Zunächst wird der entsprechende Zahn sorgfältig gereinigt. Anschließend trägt der Zahnarzt eine schwache Säure auf die zu versiegelnde Fläche auf. Durch diese Säure entsteht eine minimal raue Oberfläche, an welcher das Versiegelungsmaterial besser haftet. Nachdem die Säure sorgfältig abgesprüht und der Zahn getrocknet wurde, wird das Material in flüssiger Form aufgebracht. Eine UV Lampe mit blauem Licht härtet abschließen den Versiegler. Die Fissuren sind nun abgedeckt und die Kaufläche bestmöglich geschützt.

Wer bezahlt das nun?

Für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis (zum) 17 (Lebensjahr) Jahren, wird im Rahmen der Individualprophylaxe die Versiegelung der bleibenden Backenzähne (6er und 7er) durch die Krankenkasse bezahlt. Aber auch jeder über 18 Jahre kann seine Kauflächen schützen lassen. Hierbei handelt es sich um eine private Leistung. Entsprechend wird die Fissurenversiegelung nach dem Gebührenkatalog der GOZ abgerechnet.

Effektiver Schutz mit minimalstem Aufwand. Lassen Sie sich von Ihrem behandelnden Zahnarzt diesbezüglich beraten, denn Vorsorgen ist besser als Nachsorgen.